#SMGZH 42 - LinkedIn im Unternehmen

Die Plattform LinkedIn hat in den letzten Jahren nicht nur das Rekrutieren von Personal revolutioniert – immer mehr Kommunikationsprofis nutzen die Plattform, um ihre Community zu involvieren und auf dem Laufenden zu halten. Zwei Experten geben Einblick in ihren Alltag.

42ter SMGZH

PwC Switzerland

Jan-Hendrik Völker-Albert, Leiter Marketing und Kommunikation bei PwC Switzerland, zeigt auf, wie das Beratungsunternehmen LinkedIn strategisch in seine Gesamtkommunikation einbettet und wie sich der Stellenwert der Plattform verändert hat.

PwC’s Social Media Strategie setzt auf sogenannte «Heroes», dies sind Mitarbeitende der PwC und Experten in einem der 12 vordefinierten Hauptthemen und vertreten dieses auf den Social Media Kanälen. PwC zeichnet sich somit auf persönlicher Ebene als Spezialist aus.

Jan-Hendrik Völker-Albert

Für das Veröffentlichen von Beiträgen hat PwC fünf goldene Regeln:

  1. Der Kunde steht im Mittelpunkt.
  2. Erzähle eine Geschichte.
  3. Qualität geht über Quantität.
  4. Visualisieren statt Texten.
  5. Neues wagen.

Neues zu wagen, kann auch mal schief gehen, wissen tut man es erst, wenn man es probiert. So verhält sich das momentan mit einer aktuellen Kampagne, wo sich die «Heroes» mit Personen einer definierten Zielgruppe auf Linkedin vernetzen und so ihre Reichweite vergrössern.

Q&A

Wer sind die «Heroes»?

Personen in wichtigen Funktionen.

Müssen sich die «Heroes» vertraglich verantworten?

Nein, da die meisten Heroes bereits Partner der Firma sind und durchaus ein eigenes Interesse an den Kampagnen haben.

Haben Sie eine Hashtag-Strategie?

Wir haben für jedes Thema einen Hashtag definiert.

Die Post

Jérômine Siebenaler (@Jeys23) ist Channel Managerin Social Media bei der Schweizerischen Post. Sie führt unter anderem aus, wie die Post ihre Experten auf LinkedIn positioniert und ihre Mitarbeitenden einbezieht, um die Reichweite zu erhöhen.

Bei der Schweizer Post geht es hauptsächlich um Content Creation und Storytelling. Auch sie identifizieren Influencer innerhalb der Firma. Die Mitarbeiter werden geschult und regelmässig mit Inhalten vom Social Media Team unterstützt.

Jérômine Siebenaler

Jérômine identifizierte drei Etappen, um mehr Interaktionen auf LinkedIn zu generieren:

  1. Man soll ein Ökosystem von Experten und Bloggern schaffen.
  2. Mit Hilfe von Smarp, werden Inhalte intern zur Verfügung gestellt.
  3. Zeigt sich ein Beitrag besonders erfolgreich, wird er auf LinkedIn zusätzlich beworben.

Wichtiges Learning bisher: Der Content welcher die Zielgruppen B2B und zukünftige Mitarbeiter interessiert, ist oftmals der Selbe.

Q&A

Gibt es Schnittstellen zwischen HR und Marketing?

Natürlich, bei der Post führen sie alle zwei Wochen ein Content-Gespräch durch.

Wie Informiert die Post ihre Mitarbeiter?

Mitarbeiter werden durch interne Schulungen, Veranstaltungen und Smarp (Tool) informiert.

Wie löst die Post die Mehrsprachigkeit bei LinkedIn?

Bei der Schweizerischen Post sind alle Beiträge in allen vier Landessprachen geteilt.

 

Vielen Dank an unsere beiden Redner für Ihre inspirierenden Einsichten!

42ter SMGZH

Wir danken dem Sponsor tibits für die super Location, Kafi, Gipfeli und Technik.

Hier finden Sie Bilder von Chris Züger vom 42. Social Media Gipfel in Zürich.

Februar 7, 2018
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